Geschichte des Headhuntings

Der Begriff „Headhunter“ stammt aus dem angelsächsischen Raum der 50er-60er Jahre und bedeutet „Kopfjäger“. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich alternativ zum Begriff „Headhunting“ auch die „Direktsuche“ oder „Direktansprache“ durchgesetzt. Jeder professionell arbeitende Personalberater, der Kandidaten persönlich und vertraulich über das Telefon anspricht, ist ein Headhunter. Verwirrend für Arbeitgeber ist die zunehmend falsche Benutzung des Begriffs durch Personalvermittler, die eine Nachricht via Xing oder LinkedIn als „Headhunting“ bezeichnen.

Die Aufgabe des Headhunters

Ein Headhunter sucht im Auftrag eines Unternehmens systematisch und aktiv nach Kandidaten, analysiert diese, spricht diese vertraulich an und prüft deren Karriere und Wechselbereitschaft. Eine Personalvermittlung oder die Arbeitsagentur hat mit „Headhunting“ und „Executive Search“ wenig zu tun, professionelle Headhunter sind mit Management- oder Unternehmensberatern vergleichbar.

Der Begriff „Headhunter“ ist ein hoher Standard für den Beruf des qualifizierten Personalberaters: Ein Headhunter sucht nach einem genauen Profil seines Kunden, Honorare werden für die Beratungsleistung vereinbart, üblich ist auch ein Anteil für die erfolgreiche Besetzung (Vermittlung).

Kerngeschäft der Executive Search Beraters ist die oft vertrauliche Suche und Besetzung von Positionen der oberen bis zweiten Führungsebene, insbesondere im C-Level, der Geschäftsleitung oder für Aufsichtsgremien.

Der Begriff „Headhunter“ stammt aus USA

Die Tradition des Berufsstandes begann in den 30er Jahren in den Vereinigten Staaten. Erst seit 1960 wurde er zunehmend in Europa und Deutschland bekannt. Bis heute haftet dem Begriff des Headhunters gelegentlich durch unprofessionell oder gar unseriös arbeitende Vermittler ein zwiespältiger Ruf an.

Unternehmen beauftragen Personalberater mit einer Direktsuche aus verschiedenen Gründen. Vertraulichkeit, Sicherheit und: den richtigen, fachkompetenten Mitarbeiter zu finden, sind die wichtigsten Beweggründe. Für Unternehmen sind die Professionalität, die Vertrauenswürdigkeit, die Schnelligkeit und die Beurteilungskompetenz des Headhunters die entscheidenden Auswahlkriterien. Auch die Erfahrung sowie die Kenntnisse der Branche oder (internationalen) Märkte kann entscheidend sein.

Ein Auftrag beginnt immer mit einem ausführlichen Briefing am Standort des Kunden. Das dann entwickelte Idealprofil beschreibt den gesuchten Mitarbeiter möglichst umfassend. Hat der Headhunter eine Zielfirmenliste entwickelt und mit dem Kunden abgestimmt, nimmt er mit potenziellen Kandidaten Kontakt auf. Diskretion ist dabei oberstes Gebot. Der Headhunter darf die Zielperson nur einmal am Arbeitsplatz sprechen (BGH, 5.3.04, AZ ZR 221/01), außer der Angerufene erbittet diese Kontaktaufnahme. Die bei den ersten Telefonaten zwischen dem Headhunter und dem Kandidaten ausgetauschten Informationen müssen sich auf die weiterführende Kontaktaufnahme beschränken.

Das Ziel des Headhunters ist es, herauszufinden, ob der Angesprochene für die zu besetzende Position in Frage kommt. Kandidaten wiederum können in diesem Stadium erkennen, ob sie es mit einem seriösen Headhunter zu tun haben. In dann folgenden Gesprächen finden beide Parteien, Headhunter und Kandidat, heraus, ob die beiderseitigen Interessen und Ziele zueinander passen.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Begebenheiten der HSH+S Personalberatung. Seit 2001 fokussieren wir uns auf die direkte, persönliche Ansprache, auch Headhunting, von Fach- und Führungskräften. Unser Schwerpunkt ist die qualifizierte Personalberatung im Executive Search, der Personalsuche über die Direktsuche (Headhunting) von Leistungsträgern und Talenten, auch international.

Die Geschichte von HSH+S beginnt 1994 | Milestones:

2019

Erstmalig seit 2004 erreichen wir 100% erfolgreiche Besetzungen.

2018

Die 2. Generation, Nik Reiter, tritt in die Firma ein,
Schwerpunkt IT, Software, Agile, Scrum.

2017

Umfassendes Redesign und Relaunch unserer Website.

2016

HSH+S sponsort zum 4. Mal den Weltmarktführer-Gipfel in Schwäbisch Hall.

2013

HSH+S wird drei mal als eine der besten Personalberatungen Deutschlands ausgezeichnet.

2010

Umfirmierung in “HSH+S Management und Personalberatung GmbH” aufgrund des wachsenden Anteils der qualifizierten Personalberatung.

2008

Eigenständige Executive Search Agentur für Inhaber, Boards, C-Level unter www.executive-search.ag

2005

Niederlassung in St. Gallen, Schweiz

Besetzungen auch schweizer Funktionen (wie auch in Europa, Skandinavien, Osteuropa, Amerikas, Japan, Indochina).

1999

Umbenennung in “Unternehmensberatung für Marketing und Personal”, Fokus auf die qualifizierte Personalberatung und Personalsuche in Vertrieb, Marketing, Technik, Forschung und Entwicklung.

1998

Strategie- und Vertriebsprojekte werden zum Schwerpunkt, zumeist verbunden mit der Personalsuche für neu geschaffene Niederlassungen im Ausland (Europa, Osteuropa, Russland).

1996

Als Generalunternehmer u.a. Projekte im internationalen Vertrieb, erste Personalsuche im Rahmen von Expansions-Projekten deutscher Unternehmen im Ausland.

1995

Aufteilung in zwei Geschäftsbereiche durch den Zusatz “Services“ und “Stars”, abgekürzt HSH+S.

1994

Gründung der Home Sweet Home GmbH als Marketing- und Strategieberatung.