Zeit – der entscheidende Faktor beim Headhunting

Wer hat heutzutage schon Zeit?  Alles muss immer schneller gehen, um noch leistungsfähiger und eher als der Wettbewerb am Markt zu sein. Bei neuen Produkten ist dies für jeden Geschäftsführer verständlich, doch sobald es um Talente und High Professionals geht, spielen selbst große Unternehmen immer noch Kreisliga anstatt Championsleague.

Von ihrem Personalberater erwarten die Unternehmen möglichst schnell, möglichst gute Kandidaten – wenn’s geht vom Wettbewerb. Sind die Bewerber aber erst einmal vorstellig, zieht sich das Recruiting oft in die Länge, bedingt durch zu viele Entscheider, langsame Prozesse und unnötige Accessments.

Dabei sollte hier nicht nur auf die Expertise der Personalberater vertraut werden, sondern vor allem der Kandidat mehr Wertschätzung erfahren, indem man zeitnah ein konkretes Angebot vorlegt, eine Werksführung veranstaltet, Schnuppertage abhält, …

Vor allem die Spezies mit mehr als 3 Jahren Berufserfahrung ist begehrt und hart umkämpft. Einmal durch den Headhunter angesprochen, beschäftigen sie sich mit dem Thema „Wechsel“. Wenn es dann nach dem ersten Interview beim Unternehmen zu lang bis zu einer Entscheidung dauert, ist es durchaus nicht verwunderlich, wenn gute Kandidaten abspringen – oder noch schlimmer, zum Wettbewerber wechseln. Oft liegt es nur am fehlenden, zeitnahen und konkreten Angebot, welches den Bewerber pro oder contra entscheiden lässt.

Ein wenig mehr Professionalität im Umgang mit Kandidaten aus dem Headhunting täte den meisten Unternehmen gut, um erfolgreich und zügig wichtige Funktionen zu besetzen.

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