Unternehmensnachfolge – Time to say Goodbye ..

Stephan G.

Nach aktuellen Schätzungen des Instituts für Mittelstandforschung werden bis 2022 rund 150.000 Familienunternehmen vor einer Unternehmensübergabe stehen, d.h. sie müssen sich um eine Nachfolgeregelung bemühen. Davon werden ca. 53% familienintern, 18% unternehmensintern und 29% unternehmensextern übergeben werden. Egal ob „alles in der Familie bleibt“ oder „frischer Wind in den Laden kommt“ ist die Unternehmensnachfolge immer eine heikle Zeit und bietet sowohl Potenzial für Wachstum, neue Strategien und neue Märkte aber mindestens genauso viel Potenzial für ein Desaster und schlimmsten Falls sogar das Aus für die Firma.

Aber warum ist die Übergabe eine so volatile Angelegenheit mit so – vermeintlich – ungewissen Ausgang?

An fehlenden Informationen kann es jedenfalls nicht liegen, eine kurze Google-Suche zeigt zum Thema „Unternehmensnachfolge“ bereits über 1.4 Mio. Ergebnisse. Klickt man sich durch die ersten Seiten erfährt man, neben der korrekten Silbentrennung des Wortes, dass die immer wiederkehrenden Fehler auf mangelnde oder zu späte Vorbereitung des Themas, aber auch auf schlechte Kommunikation aller Beteiligten zurück zu führen sind. Bricht man es auf diese beiden Faktoren herunter könnte man mit den Hinweisen

  • Kümmert euch rechtzeitig darum, auch unter dem Aspekt es könnte euch etwas unerwartetes passieren – Stichwort Notfallordner
  • Redet offen, sachlich und zielorientiert miteinander

Eine ganze Industrie an Nachfolgeberatern sowie die äquivalenten Abteilungen von Banken und Unternehmensberatungen sind verfügbar. Aber leider oder – je nach Perspektive – zum Glück ist es dann doch nicht ganz so einfach, die passende Hilfe – eine Nachfolgeberatung – auszuwählen.

Gerade die Emotionalität der Situation und der Fakt, dass es zwar in Deutschland häufig vorkommt und immer häufiger wird, aber im Leben eines mittelständischen Unternehmers dann doch meist nur einmal zum Tragen kommt, kann dazu führen, dass externe Hilfe ausschlaggebend ist. Ein neutraler Ansprechpartner mit Erfahrung in mittelständischen Strukturen und vor allem Verständnis für die Bedenken und Bedürfnisse aller Beteiligten, der im Prozess mit Empathie und Sensibilität die Ziele nicht aus den Augen verliert, kann Wunder bewirken.

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