Personaler fordern mehr Mitsprache

Karen

Jeder zweite Personalleiter beanstandet, dass er nicht an bedeutenden strategischen Entscheidungen innerhalb der Firma beteiligt und in wichtigen Fragen nicht gehört wird. Die Personalmanager vermissen interne Anerkennung und wollen sich nicht mehr mit ihrer klassischen Rolle begnügen.

Doch nicht nur das Management, auch die Personaler selbst tragen zu diesem Mißverhältnis bei. Oft gibt es weder ein Bewusstsein noch eine klare Begriffsbestimmung, was Personalarbeit ist, ebenso welche Strategie und welches Ergebnis erwartet wird. Zudem mangelt es an Instrumenten, die diese Resultate messen könnten.

Die Personaler sind jedoch auch selbstkritisch. Sie wissen, dass sie ihre Arbeit innerhalb des Unternehmens besser vermarkten müssen, dass Aufgabenschwerpunkte wie Führung, Leadership und Strategie zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beitragen. Sie müssen Richtlinienkompetenz in den wichtigen Zukunftsfeldern aufbauen, d.h. in der erfolgreichen Personalsuche, bei der Entwicklung von Leistungsträgern, der Präsentation als attraktiver Arbeitgeber wie auch der effizienten Gestaltung von Personalprozessen.

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