Führungsstärke durch Empathie

Helga S.

Der autoritäre Führungsstil hat ausgedient, heute ist in den Führungsetagen Empathie gefragt. Führungskräfte brauchen Einfühlungsvermögen und sollten sich in die Lage ihrer Mitarbeiter hineinversetzen können. Denn damit stellen die Menschen in das Zentrum der Arbeit, nicht nur ihre Funktion. Mit Empathie und Mitgefühl erhalten sie nicht nur wichtige Informationen, sondern erkennen Bedürfnisse, Kompetenzen und Motive. Desweiteren können sie besser abschätzen, wie sie die Motivation ihrer Mitarbeiter steigern können. Dies wiederum ist die Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg des Unternehmens.

Doch noch immer ist Empathie in vielen Unternehmen geringgeschätzt, gelten Einfühlungsvermögen und Anteilnahme als Schwäche und überflüssig. Nahezu die Hälfte der deutschen Angestellten hat bereits einmal wegen eines Chefs gekündigt. Die abgeschwächte, jedoch nicht minder schwerwiegende Form dabei ist, dass der Mitarbeiter innerlich kündigt.

Dabei ist Empathie kein angeborener Charakterzug, sondern lässt sich ebenso lernen wie Vokabeln oder Chemieformeln – durch Zuhören, Nachfragen und Kritikfähigkeit.

Gerade Führungskräfte in Spitzenpositionen sollten mit gutem Beispiel vorangehen, ihren Mitarbeitern Empathie und damit Wertschätzung entgegenbringen – und auf dieser Ebene den Erfolg des Unternehmens sichern.

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