„Spiky Leaders“ – Fluch oder Segen?

e.wagner

Sie sprühen vor Ideen und haben das Potential, Unternehmen zukunftsweisend nach vorn zu bringen – Querdenker, neudeutsch: „Spiky Leaders“ genannt.

Diese unangepasste Spezies neuer Führungskräfte bedarf jedoch ein Umdenken in den Unternehmen, beim Recruiting als auch im täglichen Ablauf und Teamaufbau. Vorhandene Strukturen und Denkmuster aufzubrechen ist nie bequem. So mancher Geschäftsführer oder Direktor wird sich von der unkonventionellen, fordernden Art „überrollt“ oder sogar bedroht fühlen. Dabei sind es nicht die leicht führbaren Mitarbeiter, die ein Unternehmen stärken sondern die charismatischen, unbequemen und kreativen Machertypen, die als Abteilungs- oder Bereichsleiter sowohl strategisch als auch operativ einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung haben. Gelingt es den Firmenlenkern, die Energie und Innovationskraft dieser „Exoten“ in die richtigen Bahnen lenken und sie zu fördern, zahlt sich das in barer Münze aus.

In Deutschland wird nachwievor zumeist auf Mainstream und Gleichförmigkeit in den Teams gesetzt. Ob sich jemals eine ähnlich innovative Unternehmenskultur wie in den USA durchsetzt, liegt neben dem Marktumfeld vor allem an der Stärke der oberen Führungskräfte.

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