Ratgeber Nachfolgeregelung
Wird eine Unternehmensnachfolge in einer
Krisensituationen akut, müssen die Nachfolger nach Innen und
Außen sofort Kompetenz und Sicherheit vermitteln.
Das operative Geschäft sollte reibungslos weiterlaufen,
Kunden und Lieferanten sollten idealerweise gar nicht
bemerken, dass der ordentliche Betrieb eventuell sogar
gefährdet ist.
Die dringendsten Unterlagen sollten in einer
Notfallschublade liegen.
Die Notfallschublade - Dokumente für den "Notfall"

- Status der aktuellen Projekte, Investitionen,
Reorganisationen, Messen, etc.
- Vertretungsplan pro Abteilung mit persönlichen Daten
der Vertreter
- Liste der Schlüsselkunden und Schlüssellieferanten,
ggf. Rahmenverträge
- Liste der bestehenden Bankverbindungen sowie eine
Vermögensaufstellung
- Bilanz und GuV der letzten 3 Jahre plus aktuelle
Steuererklärung
- Testament (am besten ein notarielles
Unternehmertestament)
- Schlüssel/Zugangscodes (Zweitschlüssel zu
Schreibtisch, Gebäude, Tresor sowie Passwörter, PINs/TANs,
Schlüsseltechnologien, Patente, usw.)
- Vollmachten wie Handlungs- und Vorsorgevollmacht,
privat und beruflich, Patientenverfügung, Bank- und
Postvollmacht(en)
- Verträge z.B. Gesellschafterverträge,
Handelsregisterauszüge, Grundbuchauszüge, ggfs.
Ehevertrag, Kreditverträge, Beteiligungsverträge, usw.
- Liste der wichtige Adressen und Kontaktpersonen wie
Steuerberater, Rechtsanwälte, Notare, Ämter,
Gesellschafter, usw.
- Versicherungspolicen wie Lebensversicherung,
Berufsunfähigkeitsversicherung, etc.
Der Inhalt der Notfallschublade sollte regelmäßig aktuell
gehalten werden, ebenso muss klar sein, wer den Schlüssel
für die Schublade erhält, d.h. für die ersten Schritte der
Umsetzung und Durchsetzung verantwortlich ist (Familie,
Mitarbeiter, Anwalt, etc.).
Die HSH+S Nachfolgeberatung ist ein zielgerichteter,
systematischer Prozess, der eine individuelle Vorbereitung
und Beteiligung bedarf.
Alles Gute und viel Erfolg bei Ihrer Nachfolgeplanung!
Und sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt ..